Überführung der Geobasisdaten nach ETRS89/UTM

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Die Vermessungsverwaltung von Baden-Württemberg hat sich nach der Umstellung der Geobasisdaten auf das A3-Schema im Jahr 2013 nun zum Ziel gesetzt diese Daten in das europaweite Bezugssystem ETRS89 mit der Abbildung UTM zu überführen. Die Umstellung des sog. Koordinatenreferenzsystems geht u.A. auf einen AdV-Beschluss aus dem Jahr 1991 zurück. In der EU-Richtlinie 2007/2/EG (Infrastructure for Spatial Information in the European Community (INSPIRE)) vom 14. März 2007 wird als Ziel die Schaffung einer einheitlichen europäischen Geodateninfrastruktur gefordert. Der grenzübergreifende Datenaustausch von Geodaten soll damit inerhalb Europas erleichert werden. In Baden-Württemberg wurde die sog. INSPIRE-Richtlinie durch das Landesgeodatenzugangsgesetz Baden-Württemberg (LGeoZG)  am 17. Dezember 2009 in Landesrecht umgesetzt.

 

Die Vorbereitungen zur landesweiten Überführung des Geobasisdaten vom bisherigen Referenzsystem DHDN/GK nach ETRS89/UTM sind bereits in vollem Gange. Der Wechsel des Bezugssystems und die Transformation der Koordinaten soll Ende 2017 erfolgen.

 

Die Datenabgabe der Geobasisdaten durch das LGL erfolgt ab 2018 nur noch im dann neuen Koordinatenreferenzsystem ETRS89/UTM. Fachanwender und Nutzer von Geodaten sollten sich rechzeitig über die Neuerungen informieren und die eingesetzte Software entsprechend anpassen.

 

Weitere Informationen - zusammengestellt vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) - finden Sie im Flyer oder direkt auf der Homepage des LGL unter www.lgl-bw.de.

 

ETRS89/UTMKalender 2017 Baden-Württemberg stellt um auf ETRS89/UTM

 

 

 

 

 

 

 

 

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